Analysen

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Funktionstest

Laktosebelastungstest

Indikation:
V. a. primären Laktasemangel unter Beachtung der aktuellen Leitlinien ggf. in Kombination mit genetischer Untersuchung des LCT-Gens aus Wangenschleimhautabstrich. V. a. sekundären Laktasemangel
V. a. Laktosemalabsorption anderer Genese (Ulcus duodeni, Magenresektion, Colitis ulcerosa, M. Crohn).
Beurteilung:
Normal:
Anstieg von Glukose über 20 mg/dl, Fehlen gastrointestinaler Symptomatik.

Wahrscheinlich Laktosemalabsorption:
Kein signifikanter Anstieg der Glukosekonzentration nach Laktosebelastung, Auftreten von gastrointestinalen Symptomen wie Durchfall, Bauchkrämpfe, Flatulenz im Verlauf von 8 Std. nach Testbeginn.

Ursachen einer Laktose-Malabsorption:
Primärer Laktasemangel:
Ein im Kindes- oder erst im Adoleszentenalter auftretender genetisch determinierter Laktasemangel.

Sekundärer Laktasemangel:
Als Folge einer intestinalen Mukosaschädigung. Bei einer Zöliakie (oder Sprue) findet man nahezu obligat auch eine Laktoseintoleranz. Symptomatische Laktosemalabsorption im Zusammenhang mit anderen gastrointestinalen Erkrankungen z.B. Ulcus duodeni, Colitis ulcerosa, M. Crohn, Lambliasis u.a.

Cave Diabetes mellitus:
Bei Patienten mit latentem oder manifestem Diabetes mellitus sind falsch negative Ergebnisse zu erwarten (= falsch hohe Glucoseanstiege).
Testprinzip:
Laktose ist ein Disaccharid, bestehend aus D-Glukose und D-Galaktose. An der Bürstensaummembran der Dünndarmmukosa erfolgt die Spaltung in die Monosaccharide vornehmlich hydrolytisch durch das Enzym Laktase, eine Beta-Galaktosidase. Bei Vorliegen eines Laktasemangels übersteigt die aufgenommene Laktose-Menge die hydrolytische Kapazität, es kommt zur entsprechenden klin. Symptomatik mit Durchfall, Flatulenz, Blähungen, Bauchkrämpfen.
Messparameter:
Glukose (NaF-Blut)
Durchführung:
Nüchternblutentnahme zur Basalwert-Bestimmung (Probe I). Anschließend orale Gabe von 50 g Laktose in 400 ml Wasser oder Tee; Säuglinge erhalten 4.0 g Laktose/kg KG als 25%ige Lösung, ab 2 Jahre 2.0 g Laktose/kg KG (max. 100 g). Vier weitere Blutentnahmen nach 30, 60, 90 und 120 Minuten (Proben II–V).

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